Merckle Service GmbH
22.11.2025
Nach Großbrand: Eigentümer sucht Ersatzflächen für Mieter
Bei dem Großbrand im Industriegebiet Freiburg-Hochdorf in der Nacht auf Donnerstag ist ein Schaden von über 50 Millionen Euro entstanden. Ein Mann wurde verletzt. Betroffen von dem Totalschaden einer Halle sind neun Firmen. Der Inhaber der Halle bemüht sich bereits, die betroffenen Mieter in anderen Gebäuden unterzubringen. Eigentümer des niedergebrannten Gebäudekomplexes ist die Immopact Universelle Freiburg GmbH & Co.KG, die durch die Merckle Service GmbH betreut wird.
Die Flächen in den beiden großen Hallen im Industriegebiet Freiburg-Hochdorf sind nach Angaben der Immopact Universelle Freiburg GmbH & Co KG an ein Dutzend Firmen vermietet. Von diesen sind neun Firmen von dem Großbrand betroffen. Alle Unternehmer waren mit langjährigen Mietverträgen ausgestattet.
Der Halleneigentümer bemüht sich bereits um Ersatzflächen für die Mieter. Die Immopact Universelle Freiburg GmbH & Co KG ist seit 2014 Eigentümer der Hallen im Freiburger Industriegebiet. Seitdem wurden fünf Millionen Euro für die Instandhaltung der Hallen investiert. Aktuell sei man dabei gewesen, mit weiteren vier Millionen Euro die Ausstattung der Hallen zu modernisieren, teilt Andreas Schöberl, Geschäftsführer des Eigentümers, mit. „Der Brandschutz war uns immer wichtig und wurde immer eingehalten sowie laufend an die neuesten Bestimmungen angepasst“, so Schöberl. Für den Einbau eines neuen Lager- und Regalsystems wurde auch die Sprinkleranlage, die laufend gewartet und verbessert wird, erweitert, weswegen diese nicht vollständig in Betrieb war. Als zusätzliche Sicherheit war deswegen eine Brandwache im Einsatz. Dieser Mitarbeiter entdeckte das Feuer und setzte einen Alarm ab. Der Mann versuchte auch, selbst das Feuer zu löschen. Dabei verletzte er sich. „Wir sind dem Mitarbeiter zu großem Dank verpflichtet, da er selbstlos gehandelt und durch sein schnelles Handeln vermutlich noch größeren Schaden verhindert hat“, so Fabian Neuhauser, Niederlassungsleiter der Merckle Service GmbH, der in diesem Zusammenhang auch den Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten dankt. Die rund 200 Feuerwehrleute haben ein Übergreifen des Feuers auf eine zweite Halle, die durch eine Brandschutzwand getrennt war, verhindert.
Brandursache und Schadenshöhe sind noch völlig unklar. Andreas Schöberl geht davon aus, dass das Gebäude „für die gleichen Zwecke, aber mit den Erfahrungen dieser Katastrophe“ wieder aufgebaut werden.
